Mittwoch, 2. April 2014

Rezension | Das Jahr der Lügen





Ihr Lieben,


erst wollte ich euch noch sagen, dass ich die nächste Woche wahrscheinlich nicht dazu kommen werde zu bloggen, da ich in Frankreich auf einem Austausch bin. Aber danach hört ihr dann wieder was von mir und ich zeige Bilder aus Frankreich. 

So, kommen wir zum eigentlichen Thema. Ich habe letztens wieder eine Mail von Blogg dein Buch bekommen und dann das Buch "Das Jahr der Lügen" zugeschickt bekommen. An dieser Stelle, vielen Dank an Blogg dein Buch und dem Verlag Urachhaus !






Klappentext:

Seitdem ihr Vater die Familie verlassen hat, lebt die 14-jährige Antonia mit ihren älteren Geschwistern Iris und Max und der Mutter allein. Alle scheinen einen Weg zu finden, mit der Situation umzugehen, nur Toni kommt nicht damit zurecht. Als ihr Vater seine Kinder einlädt, ihn auf Kreta zu besuchen, fahren nur Antonia und Iris hin. Für die ältere Schwester wird der Besuch zu einem endgültigen Abschied. Antonia dagegen gerät vollkommen aus dem Gleichgewicht, flieht immer häufiger in Traumwelten und verstrickt sich zunehmend in ein Konstrukt aus Lügen. Zu Hause versucht ihr Onkel, die Balance in der Familie wieder herzustellen. Aber ihr Bruder will keinen zweiten Mann im Haus – und scheut kein Mittel, ihn loszuwerden…

-Quelle: Amazon

Allgemein:

- Geschrieben von Marijn Backer
- erschienen beim Urachhaus Verlag
- 240 Seiten in 35 Kapiteln



Rezension:

Das Cover gefällt mir persönlich ganz gut. Es passt auch zum Buch. Man erkennt ein liegendes Mädchen von hinten. Ich denke es soll Toni, die Hauptprotagonistin darstellen, wie sie in ihrem Bett liegt, was sie hier sehr oft macht. Der Titel ist auch passend, da Toni ziemlich am Ende des Buches das ganze Jahr als das Jahr der Lügen bezeichnet.

Der Schreibstil ist in Ordnung. Ich habe schon besseres gelesen, aber okay. Der knappe Stil hier ist nicht so flüssig zu lesen. Man sieht die Welt durch die Augen von Toni, die ihre Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt. Ab und zu spricht sie den Leser direkt an, wie z.B. hier: „Du musst jetzt nicht denken, dass ich ein Problemtyp bin oder gern Theater mache, um Aufmerksamkeit zu bekommen.“ (S.9) Das finde ich weniger gut, da man sich so nicht so wirklich in die Person hineinversetzen kann, wenn man von ihr angesprochen wird (wenn ihr wisst was ich meine).

Tonis Gefühlschaos wird ansonsten schön beschrieben. In ihren jungen 14 Jahren hat sie wirklich viele Höhen und Tiefen. Ein paar Sachen sind ein wenig übertrieben, wie zum Beispiel die Sache mit ihrem Onkel. Max, ihr älterer Bruder versucht alles um diesen loszuwerden, erfindet also eine Geschichte über ihren Onkel. Diese erzählt er Toni und die glaubt es sofort. Sie lässt das Ungeschehene geschehen.

Die Protagonisten waren auch nicht so mein Ding. Toni ist mit ihren 14 Jahren schon noch ziemlich naiv und kindisch (sie redet mit einem imaginären Freund…). Mit Max konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Er lügt viel und beeinflusst Toni zu viel. Iris, die ältere Schwester ist mir auch nicht so sympathisch gewesen. Und ihre Eltern sind genauso. Ihr Vater flüchtet nach Kreta ins „wahre Leben“ und ihre Mutter kommt nicht wirklich darüber hinweg.


Letztendlich fand ich die Idee und den Hintergedanken dieses Buches nicht schlecht, die Ausführung hat mich jedoch enttäuscht. Dennoch fand ich die Gefühle schön und gut beschrieben. 






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