Dienstag, 17. Dezember 2013

Rezension | Drowning - Tödliches Element

Hallo meine Lieben, 

letztens habe ich von Blogg dein Buch eine Mail bekommen in der stand, dass ich das Buch 
"Drowning - Tödliches Element" vom Carlsen Verlag zugeschickt bekommen würde. Ich habe mich riesig gefreut nun mein 2. Buch zu bekommen haha :D 
Also hier kommt dann meine Rezension:




Klappentext

Er kommt zu sich. Ein Tropfen trifft sein linkes Auge. Dann schießt Regen aus dem grauen Himmel. Er dreht den Kopf zur Seite, spuckt Schlamm und Kies aus, entdeckt ein Gesicht, wenige Meter entfernt. Haare kleben wie dünne Schlangen auf der Stirn. Aus dem Mundwinkel rinnt Wasser. Bleiche Haut, dreckverschmiert, geschlossene Augen. Es ist sein eigenes Gesicht! Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann.
- Quelle: Amazon


Allgemein

- Geschrieben von Rachel Ward
- erschienen beim Carlsen Verlag (Softcover)
- 336 Seiten

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir gut und es passt zum Buchtitel und insgesamt zum ganzen Buch. Es ist in Blau gehalten und stellt so das Wasser da, welches in dem Buch eine große Rolle spielt. Schon im Vorwort rät die Autorin, Rachel Ward, Leuten, die eine Überschwemmung oder Folgen davon miterlebt haben, das Buch ab, um niemanden weiteres Leid zufügen zu wollen. Damit macht sie das Buch noch viel spannender. Wie immer ist man gleich mitten in der Story, welche sich erstmal langsam entwickelt.

Man sieht die Welt durch die Augen von Carl Adams, der einen tragischen Unfall mit seinem Bruder und dessen Freundin Neisha überlebt hat. Rob, sein älterer Bruder ist dabei ums Leben gekommen und Neisha hat seitdem panische Angst vor Carl. Wie es dazu gekommen ist und warum die drei an jenem Tag zusammen am See waren, weiß Carl nicht mehr. Sein Gedächtnis ist wie ausgelöscht. Auf der Suche nach Antworten versucht er seine Beziehung zu Neisha wieder aufzubauen, was ihm erst nicht so gut gelingt, da sie ihn immer wieder abweist.

Er bleibt aber zielstrebig und stur, was ich gut finde, man will ja schließlich wissen was zwischen den beiden passiert ist. Man erfährt irgendwann im Laufe des Buches, das Carl Neisha schon immer sehr gern gehabt hat, aber dass sie ihn nur als „kleinen Bruder“ gesehen hat, da sie ja Robs feste Freundin war. Also war das ganze sowas wie eine Dreiecksbeziehung. Wie man weiß, geht sowas in Büchern aber auch im echten Leben nie gut aus.

Nach dem Unfall sieht Neisha Carl aber mit anderen Augen an. Auch wenn sie ein Jahr älter ist als er, entwickelt sie Gefühle für ihn. Ich denke aber das Spektakulärste an dem ganzen Buch ist, dass Carl seinen Bruder Rob immer in seinen Gedanken hört, wenn er mit Wasser in Kontakt kommt. Rob sagt Carl immer wieder, dass er ihm etwas schuldet und Neisha umbringen soll. Aber warum? Das fragt sich nicht nur Carl. Man erfährt nur langsam, was die Brüder früher gemacht haben und warum Carl Neisha denn umbringen soll. Die Autorin gestaltet so die Geschichte noch viel spannender.

Ich finde die Beziehung zwischen Carl und Neisha schön, da sie trotz mehrerer Auseinandersetzungen immer wieder zueinander finden und das Carl alles gibt um Neisha vor Rob zu beschützen und sogar sein eigenes Leben aufs Spiel setzt.

Wer das Buch selber lesen will, liest diesen Teil lieber nicht. Es besteht Spoilergefahr!

Das Ende gefällt mir nicht so gut wie der Rest. Es ist ein bisschen offen. Neisha und Carl sind in Neishas Haus während Rob nun versucht beide durch das Hochwasser umzubringen. Carl schafft es dann irgendwie aus dem Haus, welches vollkommen unter Wasser steht, zu kommen. Dabei verliert er aber Neisha. Als er wieder an der Oberfläche ist, hört er dann Neishas Stimme, die ihm: „Ich liebe dich, Carl. Ich vergebe dir. Auf Wiedersehen.“, zuflüstert. Sie verabschiedet sich also. Heißt das sie ist ertrunken? Diesen Teil habe ich anfangs nicht wirklich verstanden. Im Kapitel danach erfährt man dann, dass die beiden Protagonisten überlebt haben. Dann wird Robs Beerdigung geschildert und Rob ist aus Carls Gedanken verschwunden.

Nach einem dreimonatigen Zeitsprung erfährt man im Epilog dann, dass Neisha nun umzieht. Wie geht es denn dann mit den beiden weiter, wenn sie 150km weit von ihm entfernt wohnt? Das ist ziemlich offen, was mich ein wenig enttäuscht hat. Wie die Stadt nach dem Unwetter nach drei Monaten aussieht wird auch nicht weiter geschildert, nur das Neisha in einer Ersatzwohnung wohnt.


Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Besonders der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Autorin, Rachel Ward, kenne ich schon von der „Numbers“ – Triologie, weswegen ich große Erwartungen in dieses Buch gesetzt habe. Enttäuscht wurde ich insgesamt eigentlich nicht, da sie wie immer eine fesselnde Story herausgebracht hat. Das Ende mag ich persönlich nicht besonders, aber das sieht jeder bestimmt anders. 


Ich hoffe euch hat die Rezension gefallen :)
Schönen Abend noch! ♥

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